Darum sind Bücher für mich unersetzbar
- Dani Pardhan
- vor 2 Tagen
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Aktualisiert: vor 1 Tag
Es gibt Momente, die fühlen sich an wie nach Hause kommen. Wenn man ein Buch aufschlägt, das Papier zwischen den Fingern spürt und der erste Satz einen sofort hineinzieht. Dieses leise Rascheln der Seiten, der vertraute Geruch, das Gewicht in den Händen, all das macht Bücher für mich zu einem kleinen Stück Geborgenheit.
Doch es sind nicht nur Romane oder Sachbücher, die dieses Gefühl wecken. Fotoalben und Bildbände haben für mich etwas Zauberhaftes. Ein Album erzählt nicht nur Geschichten, es bewahrt Erinnerungen. Jede Seite ist wie ein kleiner Zeitsprung. Ein Lachen aus der Kindheit, ein Sonnenuntergang einer längst vergangenen Reise, ein Gesicht, das wieder lebendig wird. Beim Blättern spüre ich, wie Erinnerungen nicht nur sichtbar, sondern auch fühlbar werden.
Bildbände wiederum laden mich ein zum Staunen. Sie schenken mir Augenblicke der Ruhe, in denen ich Seite für Seite entdecke, wie viel Schönheit in der Welt steckt, ob in der Natur, in Kunst oder Architektur. Es ist ein Genuss, der langsam passiert, fast meditativ.
Natürlich sind digitale Alternativen praktisch. Fotos auf dem Handy, E-Books auf dem Reader, alles sofort verfügbar. Doch für mich bleiben sie flüchtig. Scrollen ist nicht dasselbe wie Blättern. Ein Bildschirm wirkt kühl und glatt, während ein Buch, ein Album oder ein Bildband warm und lebendig sind.
Und genau das ist es, was mich immer wieder zu Papierseiten zurückzieht. Dieses wohlige Gefühl, das mich einfängt, wenn ich lese oder durch ein Album streife. Ein Gefühl, als würde die Zeit kurz stillstehen. Das kann kein Gerät der Welt ersetzen und ist genau deshalb so wertvoll.


